Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht

Sind die Nieren geschwächt, kann der Körper überschüssige Flüssigkeit nicht mehr ausreichend ausscheiden. Dadurch kann es zu Wassereinlagerungen kommen, zum Beispiel an Beinen, Händen oder Knöcheln, die anschwellen und weh tun. Die Dialyse hilft, einen Teil dieser Flüssigkeit wieder zu entfernen.

Trotzdem bleibt richtiges Trinken ein wichtiger Baustein Ihrer Behandlung. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Sie trinken, sondern auch, wie viel Urin Sie noch ausscheiden. Gemeinsam mit Ihrem Arzt legen Sie eine tägliche Trinkmenge fest, die zu Ihrer Situation passt. So beugen Sie Beschwerden wie Atemnot, Schwellungen oder Kreislaufproblemen vor und unterstützen Ihren Körper dabei, sich zwischen den Dialysen im Gleichgewicht zu halten.

Durst stillen mit Bedacht

Flüssigkeitsverlust im Alltag

Auch durch Schweiß scheidet unser Körper Flüssigkeit aus. Ist es im Hochsommer also heiß oder wir sind körperlich aktiv, verlieren wir Wasser. Unser Organismus reagiert auf ganz natürlichem Wege, scheidet Flüssigkeit aus oder verlangt auch nach ihr, indem wir Durst verspüren. Als Dialyse-Patient sollten Sie bei der Aufnahme von Flüssigkeit jedoch nie aus dem Auge verlieren, wie viel Sie im Verhältnis zur Trinkmenge über Ihren Urin ausscheiden.

Versteckte Flüssigkeit im Essen

Lassen Sie sich nicht überlisten: Auch in unserem Essen steckt jede Menge Flüssigkeit. Beim Genuss einer Suppe erscheint dies vielleicht noch logisch. Doch oft vergessen wir, dass auch feste Nahrung wie diverse Obst- und Gemüsesorten - beispielsweise Äpfel, Gurken oder Kartoffeln - viel Flüssigkeit enthalten. Schnell nehmen Sie mehr Flüssigkeit auf, als Sie bewusst wahrnehmen. Entwickeln Sie ein Gespür für die richtige Balance.

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