Bewegung

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Wie bewege ich mich richtig?

Die wichtigste Information gleich zu Beginn: Jede Form von Leistungssport ist natürlich für Dialyse-Patienten nicht ratsam. Wählen Sie lieber moderate und genügsame Sportarten aus, die statt Höchstleistung eher eine kontinuierliche Steigerung der Fitness im Fokus haben.

Bewegung im Alltag

Fangen Sie im Kleinen an. Überlegen Sie, in welchen Situationen des Alltags Sie sich ein wenig körperlich fordern könnten. Betreten Sie zum Beispiel nicht immer gleich den Aufzug, sondern gehen Sie lieber die Treppen. Lassen Sie Ihr Auto hier und da mal stehen und laufen Sie den Weg – falls er nicht zu lang ist – einfach mal zu Fuß. Steigen Sie in der U-Bahn oder im Bus eine Station früher aus und gehen Sie den Rest des Weges per Pedes. Die goldene Regel: Gehen Sie täglich eine Viertelstunde an der frischen Luft spazieren. Damit tun Sie Ihrem Körper bereits sehr viel Gutes!

Worauf muss ich beim Sport achten?

Als Dialyse-Patient müssen Sie beim Sporttreiben auf ein paar Dinge achten. Wer aktiv ist, schwitzt natürlich auch. Und Sie wissen ja – Sie sollten Ihre Trinkmenge immer ins Verhältnis zu Ihrer Urinausscheidung setzen. Trinken Sie also nicht mehr als einen halben/einen Dreiviertelliter mehr als Sie ausscheiden. Grundsätzlich gilt: Hören Sie auf Ihren Körper. Lassen Sie es langsam angehen und steigern Sie sich Schritt für Schritt. Teilen Sie Ihre Erfahrungen auch stets mit Ihrem Arzt. So sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Den Shunt im Auge behalten

Ein wichtiges Thema in Sachen Sport ist gerade für Hämodialyse-Patienten der Shunt. Dieser erweiterte Gefäß-Zugang wird gelegt, um im Zuge der regelmäßigen Dialyse den Blutfluss zu erleichtern. Viele Patienten haben Bedenken und fürchten, dass sie den Shunt bei körperlicher Aktivität beschädigen oder sogar verletzen könnten.
Keine Sorge – Ihr Shunt wird vor jeder Dialyse-Sitzung vom Dialysepersonal genau unter die Lupe genommen. Beobachten Sie den Shunt einfach zwischen den Dialyse-Sitzungen. Pflegen Sie ihn z.B. an dialysefreien Tagen mit einer Haut-Crème oder -Lotion, um die Hautstelle geschmeidig zu halten. Betrachten Sie Ihren Shunt nach eventuellen Haut-Rötungen oder -Entzündungen. Legen Sie hier und da auch mal Ihr Ohr an den Shunt. Solange Sie ein deutliches Rauschen hören, ist alles in Ordnung. Ihr Shunt schränkt Sie also in Sachen Sport nur bedingt ein – vorausgesetzt, Sie wählen jetzt nicht gleich Gewichtheben oder andere Sportarten, die mit körperlicher Höchstleistung einhergehen.

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