Dialyse Wissen

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Wunderwerk Niere

Unsere Nieren bringen Tag für Tag echte Höchstleistung. Sie filtrieren täglich etwa 1.500 Liter Blut und befreien es von ca. anderthalb Litern überschüssiger Flüssigkeit und Abfallstoffen, die unser Stoffwechsel stetig produziert. Eine stolze Menge! Die Nieren sind also quasi die „Kläranlage“ unseres Körpers und reinigen ihn durch das Ausscheiden unseres Urins von schädlichen Bestandteilen. Zudem bilden unsere Nieren lebenswichtige Hormone sowie Vitamine und regeln den Blutdruck ebenso wie die Blutbildung.

Wenn die Nieren streiken

Arbeiten die Nieren nicht mehr richtig, sammeln sich Schadstoffe im Körper an, die nicht mehr abtransportiert werden können. Außerdem kann es zur Einlagerung von Flüssigkeit kommen, die nicht mehr ausgeschieden wird. Ist eine Funktionsstörung der Nieren so schwer, dass man von einem Nierenversagen spricht, benötigt man eine sog. „Nierenersatztherapie“ – sprich, Dialyse. Diese übernimmt dann die Aufgaben unserer Nieren.

(Blut-) Druck lass nach!

Zu den häufigsten Ursachen von Nierenerkrankungen bzw. -versagen zählt zu hoher Blutdruck. Wird unser Blut mit zu viel Druck durch den Körper gepumpt, belastet dies nicht nur unsere Gefäße, sondern auch das Herz und alle weiteren Organe. Hoher Blutdruck kann also sowohl Auslöser von Nierenerkrankungen sein, bereits geschädigten Nieren aber auch wiederum zusätzlich zu schaffen machen.

Was uns an die Nieren geht

Diabetes-Patienten oder Menschen, die regelmäßig Schmerz- oder andere bestimmte Arzneimittel einnehmen, tragen ein höheres Risiko, an einer Funktionsstörung der Nieren zu erkranken. Schließlich haben die Nieren dann umso mehr Arbeit mit dem Ausscheiden diverser Giftstoffe. Auch eine Übersäuerung des Körpers – zum Beispiel durch unausgewogene Ernährung – kann ein Grund sein. Zudem gibt es angeborene und erblich bedingte Nierenerkrankungen oder solche, die durch einen Unfall oder eine schwere Verletzung verursacht werden.

Die Hämodialyse

„Hämo“ steht in der Sprache der Mediziner für „Blut.“ Die Hämodialyse ist die häufigste Form der Dialyse und wird auch als „Blutwäsche“ bezeichnet. Das bedeutet, Ihr Blut wird mit Hilfe eines Dialysators – oft „künstliche Niere“ genannt – aus dem Körper geführt, gereinigt und anschließend wieder sauber in den Organismus zurückgeleitet. In der Regel suchen die Patienten dafür dreimal die Woche für je ungefähr vier Stunden eine Dialysepraxis auf.

Wie läuft eine Hämodialyse ab?

Im Zuge eines kurzen operativen Eingriffs legt die Gefäßchirurgie einen sog. „Shunt“ – üblicherweise am Unterarm des Patienten. Dies ist eine Verbindung zwischen Vene und Arterie, die den Blutfluss während der Dialyse vereinfacht. Immerhin reinigt der Dialysator in einer einzigen Minute etwa einen Viertel Liter Blut.
Jede Dialyse-Sitzung beginnt mit einem Schritt auf die Waage. So kann Ihr Dialysezentrum Ihr Körpergewicht abzüglich Flüssigkeit ermitteln und den Dialysator exakt einstellen. Während der Dialyse können Sie lesen oder – je nach Klinik – fernsehen, Radio hören oder an einem kleinen Bewegungsprogramm teilnehmen.

Die Peritonealdialyse

Im Zuge dieser Methode wird das Blut mit Hilfe des eigenen Bauchfells gereinigt (in der Fachsprache „Peritoneum“). Unser Bauchfell ist eine schützende Haut, die unseren gesamten Bauchraum auskleidet und die Organe schützt. Über einen Katheter wird eine spezielle Dialysierflüssigkeit in den Körper geleitet, die Blut und Körper von Wassereinlagerungen und unerwünschten Stoffen befreit. Diese Methode können Patienten mit ein wenig Übung in der Regel selbstständig zu Hause durchführen.

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